In seinen Armen...

Welch eine Nacht! Wir tranken, rauchten und redeten - und siehe da, plötzlich war die Hälfte der verbleibenden Zeit bereits verstrichen. Der Abschied rückte in bedrohliche Nähe und die sich anbahnende Müdigkeit erledigte den Rest: Wir nutzten den Schlaf als Flucht vor der Realität.

Es ist einfach zu schön, von demjenigen zu träumen, neben dem man danach aufwacht. Überhaupt es für mich das Schönste, wenn sein Gesicht das Erste ist, was ich erblicke.

Jetzt ist er abgereist, ganze acht Tage lang getrennt - nicht, als ob das sonderlich tragisch wäre (schließlich müsste ich aufgrund meiner vorangegangenen zerbrochenen Fernbeziehung abgehärtet sein), doch das ist ja das Wunderbare und zugleich Gruselige an der Liebe: Man lernt immer wieder von Grund auf alles neu. Auch die Sehnsucht werde ich in der folgenden Woche - wieder - das erste Mal erfahren müssen.

Was zur Ablenkung auf mich zukommt? Ein Tag mit Biene, ein Tag mit meinem (schon fast ehemaligen) Freundeskreis und Hupfer, ein Berlin-Trip mit Niklas und ein schon leicht anmüffendes Probenlager. Genug, so müsste man meinen, doch ich nenne dies nicht umsonst "Ablenkung". Ich bin schlicht und ergreifend verliebt was auch immer das bedeuten mag...

19.7.08 22:09

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